WENIGER IST MEHR

Häufig werde ich gefragt, wie oft ich mit meinen Hunden trainiere. Da muss ich ehrlicherweise sagen, nicht wirklich oft und viel, weil meistens habe ich leider nicht die Zeit dazu.

Ich übe natürlich schon vieles nebenher auf den täglichen Spaziergängen, wenn ich eine neue Übung ausgedacht habe, teste ich diese an meinen Hunden, bevor ich sie in den Trainingsplan aufnehme, wenn mich meine Hunde auf Kundentermine oder bei den Gassi-Hunden begleiten oder in den Gruppenstunden als Vorzeigehund herhalten müssen.

Gerade an den Wochenenden kommen sie abwechselnd bei den Trainingsstunden zum Einsatz, auch wenn hier das geduldige Warten an der Seite überwiegt, bis die nächste Übung gezeigt wird. Dabei ist Nichtstun manchmal anstrengender als etwas zu tun.

Daher im Gegenteil: montags haben wir bewusst alle 3 trainingsfrei, da dürfen die Hunde nach dem anstrengenden Wochenenden entspannen und mit zu einem Ausritt zum Pflegepferd. Chippi darf dann auf dem Ausritt machen was er will, er läuft eh mit max. 10 Meter Abstand zum Pferd und macht sein Ding: schnüffeln, schauen, ab und zu sich einen Apfel holen. Kommandos brauche ich da fast keine und zu anderen Hunden geht er eh nicht, von denen hat er Wochenende genug gesehen.

Danach wird viel geschlafen, gefressen, gekuschelt, eine kleine Gassi-Runde gelaufen und dann ist für ihn die Hundewelt in bester Ordnung. Dieser Ruhetag ist für meine Hunde so wichtig.

Selbstverständlich habe ich durch meinen Beruf die ganzen Vorteile UND ich habe Hunde, für die das Begleiten durch den Alltag mit kurzen, aber intensiven Konzentrationseinheiten Auslastung genug ist. Bei den Beiden ist tatsächlich weniger manchmal mehr.

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